Stammdaten
Argon verwaltet Artikelstamm, Rezepturen, Rohstoffe und Stücklisten als vernetzte Datenbasis für alle operativen Module. Rezepturen definieren Zusammensetzungen phasenweise mit automatischer INCI-Deklaration und GHS-Klassifizierung. Änderungsmitteilungen dokumentieren jede Stammdatenänderung und informieren betroffene Kunden strukturiert.
Rezepturverwaltung
Jede Rezeptur ist in Phasen gegliedert. Pro Position sind Menge, Anteil, Zuschlag, Dichte und Einwaage-Toleranz hinterlegt. Das System generiert automatisch die INCI-Deklaration aus den Rohstoffdaten und berechnet die GHS-Klassifizierung. Vier Dokumente stehen zur Verfügung: Rezepturansatz, Betriebsrezeptur, Herstellanweisung und INCI-Ausdruck.
Highlights
Artikelstamm
Der Artikelstamm ist das Rückgrat aller operativen Prozesse. Jeder Artikel versammelt Einkaufsdaten, Lagerdaten, Verkaufsdaten, Qualitätsvorgaben und Sicherheitsklassifizierungen unter einer Nummer. Die Anlage erfolgt über einen Assistenten, der Vorgabewerte aus der Artikelgruppe übernimmt. Buchungsverläufe, Auftragsverläufe, Bestellverläufe und Änderungshistorie sind direkt am Artikel einsehbar.
Artikelgruppen schaffen Struktur über tausende Artikel. Jede Gruppe definiert Vorgaben für Haltbarkeit, Quarantänezeiten, Lagerplatzstrategien und Qualitätsprüfungen. Neue Artikel übernehmen diese Werte automatisch. Tags und Spezifikationen ergänzen die Kategorisierung um technische Eigenschaften mit konkreten Werten und Toleranzbereichen.
Preislisten & Kalkulation
Preislisten steuern Konditionen über Gültigkeitszeiträume mit automatischer Aktivierung und Deaktivierung. Pro Artikel lassen sich Staffelmengen und Rabatte hinterlegen. Kalkulationsvorlagen berechnen den Verkaufspreis aus Einkaufspreis, Beschaffungskosten, Gemeinkosten und Marge. Massenanpassungen ändern tausende Positionen per Prozentsatz oder Formel.
Erweiterbar mit Workflow-Engine & KI-Agenten
Dynamische Freigabeprozesse
Ein Einkäufer ändert den Vorzugslieferanten eines Rohstoffs. Die Workflow-Engine erkennt, dass dieses Feld dem Vier-Augen-Prinzip unterliegt, und legt eine Freigabeaufgabe beim Einkaufsleiter an. Bis zur Freigabe bleibt der alte Wert aktiv. Der Einkaufsleiter sieht alten und neuen Wert nebeneinander, genehmigt oder lehnt ab. Bei Ablehnung erhält der Einkäufer die Begründung als Aufgabe zurück. Welche Felder eine Freigabe brauchen, ist pro Entität konfigurierbar.
Stammdatenanalyse die wirklich hilft
Der KI-Agent durchsucht den Artikelstamm kontinuierlich nach Auffälligkeiten. Er findet Rohstoffe ohne Rezepturzuordnung, Artikel mit fehlender GHS-Klassifizierung, Preislisten mit abgelaufenem Gültigkeitszeitraum und Stücklisten deren Positionen auf gesperrte Rohstoffe verweisen. Die Ergebnisse erscheinen als priorisierte Liste im Dashboard des Stammdatenverantwortlichen. Pro Eintrag: was stimmt nicht, welche Datensätze sind betroffen, wie lässt es sich beheben.
ARGON live erleben.
In einer persönlichen Demo zeigen wir euch Stammdaten im Zusammenspiel mit allen Modulen.